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Universität zu Köln Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät Institut für Geologie und Mineralogie |
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1. NebenfächerA) MathematikZu unserer Schande (wirklich ???) müssen wir gestehen, daß wir euch hierüber keinerlei Auskunft geben können, da wir weder jemanden kennen, der sich dafür entschieden hat, noch einer von uns sich das angetan hat. Das soll Mathematik-Freaks natürlich nicht abschrecken, denn es ist zu schaffen. Der einzige wirkliche Hinderungsgrund könnte allerdings der Stundenplan sein, da es das Geologische und Mathematische Institut nicht für nötig halten, sich bezüglich der Stundenzeiten abzusprechen. Letzteres ist allerdings auch zwischen den anderen Instituten selten der Fall. In unserem Fall dürfte es jedoch am mangelnden Interesse für Mathematik liegen.B) PhysikVorlesung zur Experimentalphysik I für Naturwissenschaftler (4 Std.)Für jene, die Mathematik und Physik bisher kalt gelassen hat, ist es schwer das Verständnis der physikalischen Vorgänge über Mechanik und Wärme zu erlangen, weil in der Vorlesung wild mit Formeln jongliert wird, die voll sind mit Integralen und anderen mathematischen Leckerbissen. Die vorgeführten Versuche sind jedoch interessant und lockern das Formelchaos zeitweilig auf. Wer ein ernsthaftes Interesse an Physik zeigt, sollte versuchen, die Vorlesung kontinuierlich nachzuarbeiten. Der Erfolg zeigt sich im obligatorischen Praktikum. Die Vorlesung wird nur im Sommersemester angeboten.ab 2. SemesterPhysikalisches Praktikum I (Mechanik und Wärme) (4 Std.)In Ergänzung zur Vorlesung führt ihr an einem Nachmittag pro Woche (i.d.R. am Donnerstag) einen von insgesamt jeweils drei Versuchen zu den Bereichen Mechanik und Wärme selbstständig, d.h. in Gruppen von 2-6 Personen, durch. Dazu gehört, daß ihr euch gründlich auf den Versuch vorbereitet, denn ihr werdet zu Anfang über die theoretischen Grundlagen geprüft. Wenn der Assistent der Meinung ist, ihr wisst nicht genug, schickt er euch nach Hause und ihr müßt zu einem anderen Zeitpunkt noch mal wiederkommen und den Versuch nachholen (aber dann seid ihr hoffentlich besser vorbereitet). Wenn der Versuch ordnungsgemäß durchgeführt wurde, schreibt ihr darüber ein Versuchsprotokoll, das ihr spätestens zwei Wochen später abgegeben haben müßt. Das Praktikum erfordert einen großen häuslichen Zeitaufwand, aber dann weiß man wenigstens was man getan hat...Um an dem Praktikum teilnehmen zu dürfen müßt ihr mindestens im zweiten Semester sein. Nach oben hin besteht keine Beschränkung. Wenn ihr alle Versuche hinter euch gebracht habt, müßt ihr zu allen Themenbereichen jeweils eine mündliche Prüfung ablegen. Erst wenn ihr alle vier Prüfungen (Praktikum I + II) erfolgreich bestanden habt gibt es den Schein. Die Anmeldung zum Praktikum erfolgt durch Eintragung in eine Liste, die meist schon zum Semesterende des vorhergehenden Semester im Physikalischen Institut ausliegt.Mündliche Prüfung; ab 2. Semester Vorlesung zur Experimanentalphysik II (4 Std.)Hier gilt das Gleiche wie für Teil I, abgesehen davon, daß die Themen diesmal Elektrik und Optik sind. Diese Vorlesung wird zum Wintersemester angeboten. Sie jedoch gleich im ersten Semester zu besuchen, können wir nur Leuten empfehlen, die schon eine Menge Ahnung von Physik haben.Empfehlenswert ab 3. SemesterPhysikalisches Praktikum II (Elektrik und Optik) (4 Std.)Siehe Teil I; Teil I ist Voraussetzung für die Zulassung zu Teil II. Teil II kann im 2. Semester im Anschluß an den ersten Teil absolviert werden.Mündliche Prüfung; ab 2. SemesterC) ChemieAllgemeine Chemie für Naturwissenschaftler (4 Std.)Die Vorlesung soll euch einen groben Überblick über die anorganische Chemie geben. Es werden leider nur wenige Versuche durchgeführt, so daß der Stoff insgesamt recht trocken erscheint.Wer sich für Chemie als Nebenfach entscheidet, sollte sie jedoch hören, da sie Voraussetzung für die Zulassung zum chemischen Praktikum ist. Wer die Vorlesung nicht in seinem Belegbogen stehen hat, der riskiert seinen Praktikumsplatz.ab 1. Semester Einführung in die allgemeine und anorganische Chemie (5 Std.)Wir können diese Vorlesung begleitend zum Praktikum sehr empfehlen. Sie behandelt die anorganische Chemie sehr viel genauer, das sie eigentlich für Hauptfach-Chemiker und Biologen vorgesehen ist. Das vermittelte Wissen übersteigt jenes der Vorlesung für Naturwissenschaftler um einiges und wird auch viel anschaulicher, in Form von zahlreichen Versuchen dargestellt. Die Vorlesung wird nur zum Wintersemester angeboten.im 3. SemesterChemisches Praktikum für Geologen (10 Std.)Wie schon aus der Semesterwochenstundenzahl zu ersehen ist, geht für dieses Praktikum viel Zeit drauf, die ihr zum größten Teil im Labor verbringen werdet. Zwei der Stunden nimmt ein zweimal wöchentlich stattfindendes einstündiges Seminar ein, in dem euch theoretisches Wissen vermittelt wird, bevor ihr ins Labor geht und bunte, stinkende Substanzen produziert. Daß die meisten eigentlich gar nicht wissen, was sie da tun, das ist leider normal. Meistens geht der Stern erst kurz vor der Klausur auf und dann wird einem im Nachhinein noch schlecht... Leider geht es auch hier nicht ohne eine kurze mündliche Prüfung zu Beginn eines jeden Praktikumstages. Um die Klausurzulassung zu erhalten müßt ihr gegen Ende des Praktikums 8 Analysen erfolgreich über die Bühne bekommen. Die Klausur ist einer der Stolpersteine, die schon eine ganze Reihe von Studenten recht unsanft zu Fall gebracht hat. Für jemanden, der kontinuierlich mitarbeitet ist das Ganze normalerweise kein Problem. Die halbstündige Prüfung ("Kolloquium") nach bestandener Klausur wurde vor kurzem (2000) abgeschafft.Für das Praktikum müßt ihr euch schon am Ende des zweiten Semesters in einer Liste im Chemischen Institut eintragen. Zu Beachten ist, daß der Labortag i.d.R. der Donnerstag ist. Daraus ergeben sich Überschneidungen mit dem Physikpraktikum, welches auch am Donnerstag stattfindet, dies ist bei der Studienverlaufsplanung zu berücksichtigen.Mit Klausur; im 3. Semester |
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